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Informationen im aktuellen Infobrief
Herzlich Willkommen
Der Verein für Westfalenterrier (VWT) e. V. wurde im Jahr 1972 als ursprünglicher Zuchtverein für den Westfalenterrier gegründet. Unter der Leitung eines neu gewählten Vorstandes wurde ab 2018 der entscheidende Weg geebnet, den Westfalenterrier als nationale Hunderasse anerkennen zu lassen. Am 19. Mai 2020 erfolgte durch den Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) die Anerkennung als nationale Rasse gemäß VDH-Standard Nr. 992 (Gruppe 3, Sektion 1). Damit wurde die Grundlage für die Aufnahme des Vereins in den VDH sowie in den Jagdgebrauchshundverband (JGHV) geschaffen.
Passend zum 50-jährigen Jubiläum des Vereins im Jahr 2022 erhielt der Verein für Westfalenterrier e. V. als einziger Zuchtverein dieser Rasse am 22. April 2022 die vorläufige Aufnahme in den Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH). Am 24. Juli 2022 folgte die vorläufige Aufnahme in den Jagdgebrauchshundverband (JGHV). Der Antrag auf endgültige Aufnahme wurde bereits eingereicht; derzeit warten wir auf die Entscheidung beziehungsweise Rückmeldung des VDH.
Westfalenterrier, die nach den Zuchtbestimmungen des Vereins für Westfalenterrier e. V. gezüchtet werden, sind zur Teilnahme an den Verbandsprüfungen des JGHV zugelassen. Mit dem Bestehen entsprechender Prüfungen kann in den Bundesländern die Brauchbarkeit für den jagdlichen Einsatz nachgewiesen werden.
Der Westfalenterrier hat sich inzwischen in Jägerkreisen einen hervorragenden Ruf erarbeitet und viele Liebhaber gefunden. Wir sind überzeugt, dass diese vielseitige, leistungsstarke und zugleich handliche Jagdhunderasse den heutigen jagdlichen Anforderungen in besonderem Maße gerecht wird und künftig eine noch größere Anerkennung und Wertschätzung unter Jägerinnen und Jägern erfahren wird.
Alle, die sich dieser liebenswerten Hunderasse verbunden fühlen und unsere gemeinsamen Ziele unterstützen möchten, sind herzlich eingeladen, mit uns Kontakt aufzunehmen. Für Fragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung. Die Ansprechpartner des Vorstandes finden Sie im Menüpunkt Kontakt.
Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.
Horrido und Waidmannsheil
Holger Strüning
Vorsitzender
Rassestandard
Der Westfalenterrier ist eine durch den Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) national anerkannte deutsche Hunderasse (Gruppe 3, Sektion 1 Hochläufige Terrier, VDH-Standard Nr. 992). Eine Anerkennung durch den FCI steht bis zur endgültigen Aufnahme des Vereins für Westfalenterrier e.V. in den VDH & JGHV derzeit noch aus.
Herkunft und Geschichtliches
Der Westfalenterrier entstand um das Jahr 1970 in Dorsten, Nordrhein-Westfalen. Dem Begründer der Rasse Westfalenterrier war damals die Rasse Deutscher Jagdterrier zu wenig leichtführig und sie zeigte für ihn eine zu sehr ausgeprägte Schärfe. So erfolgten erste Kreuzungen von Deutscher Jagdterrier und Lakeland Terrier sowie Deutscher Jagdterrier und Foxterrier. Das Zuchtziel war ein kleiner, führiger, spurlauter und verträglicher Terrier für die Jagd, der von Jedermann zu führen sei. Über wenige Jahre wurde so der Typ unter in Einzelfällen erneuter Einkreuzung von Foxterriern und sehr selten auch Deutschen Jagdterriern gefestigt. Seit dem 19. Mai 2020 ist der Westfalenterrier auf Betreiben des Vereins für Westfalenterrier e.V. als Hunderasse national durch den Verband für das Deutsche Hundewesen anerkannt. Eine Anerkennung durch den FCI steht bis zur endgültigen Aufnahme des Vereins in den VDH & JGHV der zeitnoch aus.
Westfalenterrier aus VDH und JGHV anerkannter Zucht
Mit der Anerkennung des Westfalenterriers als nationale Rasse und der vorläufigen Aufnahme in den VDH und den JGHV ist der Verein für Westfalenterrier e. V. der einzige anerkannte Zuchtverein für Westfalenterrier, so dass lediglich Westfalenterrier aus unserem Verein zur anerkannten Westfalenterrier-Zucht zugelassen sind. Die Eigenständigkeit in der Zuchtarbeit und Selbstbestimmung liegen in der züchterischen Verantwortung unseres Vereins! Eine sorgfältige und verantwortungsvolle Zuchtauswahl gewährleistet, die besonderen Charaktereigenschaften dieser Hunde als Jagdbegleiter und Familienhunde zu erhalten und zu festigen. Neben der Förderung der rassetypischen Eigenschaften wird besonders großer Wert auf die Gesundheit (z. B. Vermeidung erblicher Krankheiten) der Hunde gelegt.

